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de:nietzsche:briefe:1858:bvn-1858_12

BVN-1858,12

An Franziska Nietzsche in Naumburg

[Pforta, 27.—30. Oktober 1858]


Liebe Mamma!

Leider kann ich dir heute noch nichts bestimmtes melden, Braune meinte, ich sollte es erst Sonntag thun. Aber richte dich nur auf unsern Besuch ein; kommen wir nicht auf den ganzen Nachmittag, so doch auf zwei Stunden. Ich schicke dir auch noch das Register von allen noch Nöthigen, damit du es bis Sonntag noch beschaffen kannst. Es wird so ziemlich vollständig sein; vergleiche aber lieber die Briefe noch einmal. — Wilhelm und Gustav und Tante Rosalchen würde ich doch wohl Sonntag sehn! Laß es ihnen doch sagen. — Ich werde Sonntag recht viel zu erzählen haben; ich freue mich schon darauf. Nun in 7 Wochen werden wir uns länger sehen. Was ich diesmal auf das liebe Weihnachtsfest mich freue, das ist ungeheuer und noch nicht dageweßen; nur etwas dauert mich; daß ich mich nicht über Wünsche und Geschenke mit meinen Freunden beredten kann, wie ich doch sonst that. — Nun nächsten Sonntag auf Hoffnung!

Mit vielen Grüßen

F W. Nietzsche.
AI. port.


Register.

1. Brillen.
2. Stahlfedern (Rosen)
3. Stahlfederhalter.
4. Hahn Preusische Gesch.
5. Tinte (von Präger)
6. Theelöffel
7. Schreibzeug.
8. Heftzeug
9. Nähzeug
10. Messer.
11. Schere.
12. Kasten, (zum Hineinlegen)
13. Chocoladenpulver.

Nun, das brauch’ ich noch alles!!


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

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de/nietzsche/briefe/1858/bvn-1858_12.txt · Last modified: 2015/09/02 18:23 (external edit)