aphil.org

Aphorisms -- in context.

User Tools

Site Tools


de:nietzsche:briefe:1858:bvn-1858_15

BVN-1858,15

An Franziska Nietzsche in Naumburg

[Pforta, Anfang November 1858]


Liebe Mamma!

Sonntag bin ich ganz gut nach Pforta gekommen. Ich war sehr erfreut, euch wieder zu sehen, denn wirklich, ich hatte ein wenig Sehnsucht nach Naumburg. Ich muß aber heute meine alten Register von nothwendigen Dingen erneuen. Ich habe doch noch nicht alles

Mir fehlt noch: Tinte
Nähzeug
Heftzeug Vergleicht die Register
Pomade der vorigen Briefe)
Schere
Schreibzeug und Briefcouverts.

     Nun, schickt mir dies recht bald; was noch leer ist in der Kiste, das werdet ihr schon auszufüllen wissen. (Nüsse) Deine Birnen haben mir ausgezeichnet geschmeckt; ich danke dir vielemal. Ich schicke dir wieder etwas Wäsche (ich glaube, zwei Hemden und 1 Schnupftuch) und Jungstilling nebst den modernen Klassikern. Heb’ alles recht gut auf. Ich habe auch heute den ersten Brief an Wilhelm geschrieben; des Onkel Bernhards Wunsch habe ich bis jetzt noch nicht erfüllen können, da Hr. Prof. Corsen krank ist. Wollt ihr nicht bald einmal heraus kommen? Ich freue mich gar zu sehr. — Ich muß aber schließen. Grüße vielemal Elisabeht, den Onkel, die Tanten von mir.

Dein Fritz.
Nietzsche.


N.B. Schickt und schreibt nur recht bald!!!!!!!


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen

Wissenschaftliche Auslegungen

Weitere Verbindungen

Back to top
de/nietzsche/briefe/1858/bvn-1858_15.txt · Last modified: 2015/09/02 18:23 (external edit)