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Aphorisms -- in context.

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de:nietzsche:briefe:1858:bvn-1858_18

BVN-1858,18

An Franziska Nietzsche in Naumburg

[Pforta, 11. oder 12. November 1858]


Liebe Mamma!

Es hat mir ungemein leid gethan, daß ihr Mittwoch nicht kämmet; ich hatte mich so sehr darauf gefreut. Sonntag werden wir uns leider wieder nicht sehen können. — Mittwoch Abend war ich mit Andern bei Prof. Korsen; es war äuserst gemüthlich; bei Thee und Butterbrod wurden Anekdoten erzählt und Räthsel aufgegeben. — Wenn ich nur wüßte, wie wir uns sehen könnten. Wenn es doch Sonnabend ging. Ist das Wetter nicht zu schlecht, so kommt doch vielleicht um 3 Uhr; ihr seid doch bei Teichmanns und laßt mich holen. Ihr würdet große Freude bereiten. — Vergeßt nur ja nichts von den zu schickenden Sachen, damit ich euch nicht sobald wieder darum anspreche. — Schickt mir übrigens auch solche Zinksalbe und Lippenpomade mit, Nase und Mund sind mir so rauh; ebenso ein Stückchen gute Seife. Dann ein paar Bogen blaues Umschlagpapier und 2 Bogen rothes Löschpapier. — Wenn ihr nicht kommen solltet, nun, so schreibt ihr mir doch! Grüße vielmal Lisbeht und Onkel, die Tanten, Pinders und Gustav!

Dein Fritz.


P[ro] N[otitia]. Danke dir vielmal für den lieben Brief; hätt’s bald vergessen. —


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen

Wissenschaftliche Auslegungen

Weitere Verbindungen

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de/nietzsche/briefe/1858/bvn-1858_18.txt · Last modified: 2015/09/02 18:23 (external edit)