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de:nietzsche:briefe:1858:bvn-1858_24

BVN-1858,24

An Wilhelm Pinder in Naumburg

[Pforta, kurz vor dem 3. Dezember 1858]


Lieber Wilhelm!

Ich danke dir vielmal für deinen lieben Brief. Ich hoffe daß wir uns nun recht regelmäßig schreiben und so erhält Du meinen Brief vielleicht schon Freitag. Höre, was sagst Du zu meinen Wunsche für Immermann, von dem ich auch wieder abgekommen bin?
          Niebelungenlied von Niendorf.
          Novellen von Hoffmann.
          Genfer Novellen von Töpfer.
     Ich bin mit diesen Wunsch ziemlich zufrieden. Nun, Weihnachten wird entscheiden. In drei Wochen! Das ist doch famos. Nein, könnte ich mit dir nur noch ein wenig über das liebe Fest reden. Mir wäre es zu lieb. — Daß du Privatstunde in der Mathematik hast, freut mich sehr. Der Unterricht von Prof. Buchbinder ist wirklich ausgezeichnet, so streng er auch ist. Kannst Du nicht vielleicht einmal Sonntag nach Almrich kommen? Bei schönen Wetter wird es dir gleich Spaziergang sein und wir könnten da doch auf einige Zeit uns unterhalten. Verzeih, daß ich so wenig schreibe. Ich habe nicht mehr Zeit.

Lebe wohl! Semper manet amicitia nostra!

Dein Fritz.


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen

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