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de:nietzsche:briefe:1859:bvn-1859_11

BVN-1859,11

An Franziska und Elisabeth Nietzsche in Naumburg

[Pforta, Anfang März 1859]


Verzeiht daß ich so lange nicht geschrieben habe. Nun ist die Fastnachtszeit herangekommen; ich freue mich sehr darauf daß ihr herauskommt. Hinsichtlich der Serviette habe keine Angst; ich habe vergessen, sie mitzuschicken. Auch die Hosen mit den Schnupftüchern habe ich glüklich empfangen. Aber ihr schikt mir doch nun auch hoffentlich, aber ja Sonnabend; denn Sonntag nimmt Hitschke keine Kiste mit und da würde ich sie erst Montag bekommen. Vielleicht ist Sonnabend wegen der Taufe Spaziergang; ich würde da nach Naumburg kommen. Sonntag komme ich aber nicht; ich werde da einmal nach Kosen oder auf die Windlücke gehen. Schickt mir und schreibt recht genau, wenn ihr kommt. Das Theater geht wahrscheinlich um 4 Uhr an. Nun lebt recht wohl! Ich freue mich sehr darauf, euch zu sehn!

Kommt doch lieber um
drei; da können wir noch
eine Stunde uns unter-
halten bei Kommissions-
rath Teichmann

Dein Fritz.


Noch eins! Bringt mir oder schickt mir ja für das Theater eine recht scharfe Brille oder Lorgnette mit. Das ist das aller nothwendigste. Ich sitze auf einer der letzten Bänke und sehe sonst gar nichts.


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen

Wissenschaftliche Auslegungen

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de/nietzsche/briefe/1859/bvn-1859_11.txt · Last modified: 2015/09/02 18:23 (external edit)