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Aphorisms -- in context.

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de:nietzsche:briefe:1859:bvn-1859_29

BVN-1859,29

An Franziska Nietzsche in Naumburg

[Pforta, 23. Mai 1859]


Liebe Mamma!

Ihr habt uns wohl gestern erwartet; aber ich war gestern einmal ins Sperlingsholz gegangen; es ist jetzt gar zu schön in der freien Natur. Ich dachte, wir sehen uns doch Donnerstag wieder, worauf ich mich sehr freue. Wie hat es euch zum Schulfest gefallen? — Krämer bittet viele mal um Entschuldigung daß er nicht gekommen wäre. Er hat nämlich unsre Wohnung nicht finden können wie du wohl vom Onkel weißt. Es thut mir recht leid und ich dächte, wenn es dir recht ist, kommen wir beide nächsten Sonntag. Krämer ist übrigens jetzt nicht ganz wohl und ist auf der Krankenstube. — Schikt mir doch ja die Kiste; ich habe sehr viel schmutzige Wäsche; ihr könnt mir die Jahreszeiten und das Requiem schiken. Aber recht bald; denn mein ganzer Kasten ist voll und ich darf es nicht merken lassen. In der Hoffnung auf nächsten Donnerstag verbleibe ich

D. F.


Schikt mir Lippenpomade.


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen

Wissenschaftliche Auslegungen

Weitere Verbindungen

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de/nietzsche/briefe/1859/bvn-1859_29.txt · Last modified: 2015/09/02 18:23 (external edit)