aphil.org

Aphorisms -- in context.

User Tools

Site Tools


de:nietzsche:briefe:1860:bvn-1860_68

BVN-1860,68

An Franziska Nietzsche in Naumburg

[Pforta, vermutlich 3. November 1860]


Liebe Mamma!

Ich schicke dir heute die Hosen und etwas schmutzige Wäsche. Aber ich brauche jetzt wieder meherlei: Bettüberzug, Handtücher, Taschentücher. Dann mein Messer, das sehr des Schleifern und der Reinigung bedarf. Auch vielleicht eine Tafel Chocolade für die Milch, die sich immer noch nicht in Kaffee umwandeln will. — Auch Streichhölzchen fehlen mir. — Wir haben immer sehr viel zu thun und ich habe gar keine Zeit zu längeren Briefschreiben. Ich freue mich sehr auf nächsten Sonntag, wo wir uns hoffentlich, auf den Saalhäußern sehen. Mein Spaziergang dauert von ¼ 3—¼ 5, so daß ich also ½ 3 etwa oben bin.
     Soviel hatte ich heute Morgen geschrieben; jetzt nun habe ich Deine Kiste und den Brief erhalten; ich danke vielemal dafür auch für die schönen Birnen. Etwas aber, was ich sehr nothwendig brauche, nemlich ein paar Hosenträger bringst du mir hoffentlich auf die Saalhäußer mit. Nun lebe recht wohl, Sonntag auf glückliches Wiedersehn!

Dein FritzN.


Grüße Lisbeth von mir!

     Schenk geht es viel besser, er hat heute Sonnabend schon aufstehen wollen, aber der Dr. hat es ihm nicht erlaubt. —


Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches

Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen

Wissenschaftliche Auslegungen

Weitere Verbindungen

Back to top
de/nietzsche/briefe/1860/bvn-1860_68.txt · Last modified: 2015/09/02 18:23 (external edit)