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de:nietzsche:briefe:1870:bvn-1870_38

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de:nietzsche:briefe:1870:bvn-1870_38 [2015/11/11 17:40] (current)
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 +====== BVN-1870,38 ======
 +==== An Elisabeth Nietzsche in Oelsnitz (Postkarte) ====
  
 +<WRAP right>​[Erlangen,​ 20. August 1870]</​WRAP>​\\
 +
 +Liebe Lisbeth, wir sind immer noch in Erlangen, aber Montag geht es definitiv nach den Schlachtfeldern der letzten Tage. Ich war doch neulich etwas beunruhigt Dich allein abreisen zu lassen, wir machten noch einen Versuch bei der Abreise auf dem Bahnhof zugegen zu sein. Aber siehe da! Der Zug pfiff vor uns ab, nicht einmal vor unserer Nase.\\
 +<​tab>​Das Geld ist — Dank der bereitwilligen Hülfsbereitschaft und Schnelligkeit unseres lieben Vetters, den ich recht herzlich zu grüssen bitte, am Donnerstage angekommen. Es ist jetzt nicht unwahrscheinlich,​ dass wir der siegreichen Armee bis Paris folgen.\\
 +<​tab>​Wenn Du mir schreibst, so adressiere nur immer nach Erlangen (per adr. Professor Dr. Plitt) Die Briefe werden mir, soweit dies möglich, nachgeschickt. Von mir bekommst Du bald Nachrichten,​ zuerst wohl von Pont à mousson. Wundere Dich aber nicht, wenn die Briefe jetzt mehr Zeit brauchen.\\
 +<​tab>​Wir wohnen immer noch im Wallfisch. Zwei der verwundeten Preussen sind gestern und heute gestorben. Wir reisen mit Ziemsen und einigen Ärzten. — In alter Treue
 +
 +<WRAP right>​Dein Bruder.</​WRAP>​
 +
 +----
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 +Mosengel grüsst bestens.
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 +----
 +===== Ähnlichkeiten mit Aphorismen von Nietzsches =====
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 +===== Ähnlichkeiten mit Aphorismen von anderen =====
 +
 +===== Wissenschaftliche Auslegungen =====
 +
 +===== Weitere Verbindungen =====
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de/nietzsche/briefe/1870/bvn-1870_38.txt · Last modified: 2015/11/11 17:40 by babrak